Bericht vom SV
Sissach
Mit
dem Spiel gegen die AC Rossoneri in Lausen stand für uns ein harter
Brocken auf dem Programm. Mit einem Sieg im Spitzenspiel könnten wir
aber unserem Ziel, dem Gruppensieg, ein gutes Stück näher kommen.
Das
Spiel begann gut für uns, denn bereits in den ersten zehn Minuten
kamen unsere beiden Stürmer zu guten Chancen, wobei beim Schuss von
Stefan Imhof an die Lattenunterkante nur das fehlende Glück eine frühe
Führung verhinderte. Danach hatte sich Rossoneri aber gefangen und
dominierte das Spiel. Sie waren in dieser Phase bis kurz vor der Pause
meistens einen Schritt schneller als wir und gewannen die Mehrheit der
Zweikämpfe. Trotz dieses permanenten Drucks auf unser Tor waren sie
nur bei Standards wirklich gefährliche, sowie beim Abschlussversuch
nach einer Viertelstunde, als Christian Bongni den aufs Tor
zurollenden Ball erst auf der Linie klären konnte. Kurz vor der Pause
liess dieser Druck etwas nach und so kamen wir noch zu zwei guten
Chancen, aber sowohl Roger Weber als auch David Pollara scheiterten am
Pfosten. So blieb es bei einer torlosen ersten Halbzeit, in der
Rossoneri besser aussah, wir jedoch die gefährlicheren Chancen hatten.
Nach
der Pause blieb das Spiel eher ausgeglichen. Rossoneri machte weiter
Druck, doch sie konnten uns nicht mehr so stark bedrängen wie in der
ersten Halbzeit. Das Spiel nach vorne funktionierte bei uns jetzt auch
besser, was auch die Defensive etwas entlastete. Nach gut einer Stunde
schlug Michi Meyer einen langen Ball in die Spitze. Dort sah Stefan
Imhof, dass der Torwart aus seinem Tor kam und überlobte diesen mit
einem schönen Kopfball zum 0:1. Nach unserem Führungstreffer versuchte
Rossoneri nochmals alles, um schnell den Ausgleich zu schaffen, doch
zu wirklich gefährlichen Abschlüssen kamen sie nicht. Die einzige
Gefahr waren einige Weitschüsse, die jedoch entweder das Tor
verfehlten oder von Pascal Stäheli mit schönen Paraden abgewehrt
wurden. Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit dribbelte sich Patrick
Kaufmann mit zwei Tunellos durch den Strafraum von Rossoneri und
passte auf Roger Weber vor dem Tor. Dieser schob den Ball zum
Siegsichernden 0:2 über die Linie. Auch die lange Nachspielzeit von
über fünf Minuten konnte Rossoneri nicht mehr zu einem Tor nutzen. So
gewannen wir dieses hart geführte Spiel ohne Gegentor mit 0:2.
Es
war sicherlich nicht unser bestes Spiel, aber es zeigte sich einmal
mehr, dass wir Defensiv sehr gut stehen und auch längere Druckphasen
der Gegner unbeschadet überstehen. Obwohl wir nicht die bessere
Mannschaft waren, konnten wir am Ende jubeln. Und wie heisst es doch:
Wenn man Meister (also Gruppensieger) werden will, muss man auch
solche Spiele gewinnen können.