Bericht des FC
Diegten-Eptingen
Am
Sonntag empfing unsere 2. Mannschaft mit dem FC Eiken genau jenes Team
auf der Hofmatt, gegen welches mit dem Schlussstand von 9:2 in der
Vorrunde die wohl höchste Niederlage der Aktivteams in den vergangenen
Monaten eingefahren wurde. So war es wenig erstaunlich, dass die
zwei-Jungs sich auf diesen „Sonntag der Abrechnung“ wie kleine Kinder
gefreut haben. Diese offensive Starteinstellung wurde dann auch schon
in der 1. Minute belohnt, in dem Thomet auf Vorlage von Hunziker den
Ball aus seiner Position halb rechts auf Höhe des 16ers erfolgreich
zum 1:0 im Tor versenken konnte. Dies ging anscheinend so
überfallartig, dass sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal die
Matchuhr in Bewegung setzen konnte (Schiiins aus „technischen“
Gründen). Nichts desto trotz war die Erleichterung über diese nun sehr
schöne Ausgangslage für den weiteren Spielverlauf unverkennbar. Nur so
ist es wohl zu erklären, dass schon zehn Minuten später aufgrund von
Stellungsfehlern von fast allen heimischen Verteidigern dem FC Eiken
freie Bahn vors Tor gewährt wurde und dieser bereits wieder zum 1:1
ausgleichen konnte. In der 13. Minute gelang den Diegtern nach einem
Freistoss vor dem Eikner Goal nochmals eine schöne, leider aber
erfolglose Chance, bevor dann das Spielgeschehen leider endgültig den
Gästen überlassen wurde. Das Heimteam gelang zwar oft in Ballbesitz,
verloren diesen aber genauso schnell wieder, in dem die vielen hohen
und weiten Pässe immer wieder vor den Füssen der Gegner landeten. Dank
diesem Umstand gelang Eiken immer wieder gefährlich nahe vors
Diegtener Tor, wobei die Verteidigung die nötige Konsequenz über weite
Strecken vermissen liess. Nur Habermachers waches und sicheres
Auftreten ist es wohl zu verdanken, dass Eiken zunächst nicht eine
seiner unzähligen Schussversuche verwerten konnte. Erst in der 35.
Gelang ihnen dann das, was leider absehbar war, in dem ein Eikener
Stürmer einmal mehr ungehindert über die rechte Seite alleine vor
Habermacher seine Position einnehmen konnte und den Ball für diesen
unhaltbar zum 1:2 im Netz versenken konnte.
Schon
Sekunden nach dem Wiederanpfiff konnten auch die Diegter wieder einen
schönen Angriffsversuch einleiten, wobei sich aber leider das danach
folgende hin und her Passen vor dem gegnerischen Tor, als wenig
effizient erwies. Im weiteren Spielverlauf gelangen beiden Teams immer
wieder schöne Aktionen wobei die Stimmung mit dem Fortschreiten des
Spiels zunehmend hitziger und ungemütlicher wurde. So konnte Maurer
unter anderem zweimal aus der exakt gleichen Position rechts vor dem
gegnerischen Tor Freistösse üben, welche aber beide Male aus
mangelnder Abschlusskonsequenz der Ballempfangenden Stürmer
wirkungslos verpufften.
Die
Trainer schienen wohl in der Halbzeitpause die richtigen Worte
gefunden zu haben, um die Mannschaft doch noch zu einer Kehrtwende zu
bewegen. Schon in der 48. Minute versuchte Rudin zwar seinen
Mitspieler Eggimann schön anzuspielen, wobei aber dieser den Ball nur
knapp verfehlte. In der 53. gelang aber dann endlich eine jener
Schlüsselszenen, welche über Sieg oder Niederlange entscheiden kann.
Nach (einmal mehr) langem hin und her gepasse konnte Maurer Panico
richtig anspielen, welcher darauf ohne zu Zögern endlich zum 2:2
ausgleichen konnte. Schon eine Minute später dann die schönste und
schlussendlich auch Spielentscheidende Szene: Mangold spielt den Ball
auf Eggimann welcher sich sogleich über die linke Seite ungehindert
bis kurz vor den Eikner Goali bewegen konnte. Obwohl weit und breit
kein weiterer Gegenspieler zu sehen war, konnte sich Eggimann
anscheinend nicht entscheiden ober nun links oder rechts vom Torwart
vorbei soll. So lüpfte er halt kurzentschlossen den Ball mit der
Fussspitze über diesen direkt ins Goal zum 3:2. Nun wurde das ganze
wieder ein wenig gehässig und auch mit Fouls wurde nur wenig gespart.
So auch in der 77. Minute als ein Gästeverteidiger Maurer ohne
nennenswerten Grund zu Boden spatete und somit halt die rote Karte in
Empfang nehmen musste. Nun hatte die Heimmannschaft also einen Spieler
mehr auf dem Platz was sich aber im weiteren Spielgeschehen leider nur
ungenügend bemerkbar machte (vgl. Tagesmoto). Gleichwohl konnte in der
82. Minute Thomet den Ball in Richtung Rudin spielen, wobei aber
anstelle des Balles leider nur Rudin im Netz landete. Nun kamen der
FCDE immer mehr unter Druck und die Matchuhr schien eine unendliche
Ewigkeit lange die 90. Minute anzuzeigen bis der Schiedsrichter dann
endlich doch noch zur Pfeife griff und die Spieler endlich erlöst und
der 3. Sieg in Folge amtlich besiegelt zu den Akten gelegt werden
konnte.