Bericht des FC
Diegten-Eptingen
Am Sonntag traf die 2.
Mannschaft auf den FC Zeiningen. Auf dem Papier sollte diese
Mannschaft nach den erfolgreichen Begegnungen der vergangenen Wochen
eigentlich schlagbar sein. Leider aber nur eigentlich.
Das Spiel begann zunächst
zuversichtlich, als es in der 8. Minute vor dem Zeininger Tor zu einer
Art Rudelbildung kam, welcher der Gästeabwehr insofern Mühe bereitete,
dass Thomet den Ball auf Pass von Lötscher geradewegs im Tor versenken
konnte. Auch in den folgenden Minuten zeigte sich das Heimteam gewohnt
Kämpferisch und zeigte doch hie und da ein paar gelungene Aktionen.
Bis dann in der 29. Minute plötzlich und unvermittelt das unnötige 1:1
aufgrund eines Stellungsfehler in der Abwehr fiel. Diese Aktion schien
unsere Jungs nun völlig aus dem Konzept geworfen zu haben. Denn schon
vier Minuten Später fiel das 1:2 aufgrund einer ganz ähnlichen
Situation. Wer aber die 2. Mannschaft kennt weiss, dass ein solcher
Rückschlag normalerweise mit viel Arbeit und Kampfgeist locker wieder
egalisiert werden kann. Dies gelang zunächst, als Lötscher den Ball in
der 45. Minute zu Maurer spielen konnte und dieser locker mit einem
schönen Goal wieder zum 2:2 ausgleichen konnte.
Was dann aber in der Pause
mit der Mannschaft geschah, bleibt wohl für immer deren Geheimnis.
Denn als das Team aus der Kabine kam, war vom Kampfgeist der 1.
Halbzeit nichts, aber rein gar nichts mehr zu spüren. Das Spiel wurde
praktisch durchwegs durch den FC Zeiningen diktiert. Der Ball gelang
denn auch nur in Ausnahmefällen die Platzhälfte der Gäste und wenn,
dann oft nur deshalb, weil diese ihn selber zurückspielten um deren
Spielaufbau neu zu organisieren. Den Gastgebern schien leider rein gar
nichts mehr gelingen zu wollen. So war es dann auch nicht
verwunderlich, als der FC Zeiningen in der 58. Minute wieder mit 2:3
in Führung gelangen konnte indem dieser die Verteidigung einmal mehr
locker ausspielen konnte. Eigentlich kaum zu glauben, aber mit diesem
Treffer schien nun die Leistungskurve des FCDE noch weiter nach unten
zu zeigen. Als dann in der 64. das 2:4 und in der 74. das 2:5 fiel,
war die Partie gelaufen. Nennenswert ist vielleicht noch die 82.
Minute als Rudin seine bereits warm gestellte Kiste Bier mit der
Bemerkung wieder aus der Kabine auf den Grill zurück trug „die Zahl i
erschd bim nögschde Sieg!“
Nach den Gründen für diese
Pleite suchen zu wollen ist wohl hoffnungslos. Lag es an der falschen
Einstellung aufgrund des Höhenflugs der vergangenen Wochen? Oder lag
es gar an den Vorkommnissen in der Bundesliga mit dem
Mannschaftsvorbild dem FC St. Pauli? Oder konnte die Mannschaft
schlicht das fehlen nicht weniger Leistungsträger der vergangenen
Wochen nicht genügend kompensieren? Immerhin fehlten beim FCDE aus der
„Stammbesatzung“ der letzten Wochen Panico (Ferien) welcher sich in
den vergangen Runden hinten immer wieder als unermüdlicher,
lauffreudiger Feuerlöscher betätigte und auch vorne immer wieder dafür
sorgen konnte, dass der Ball dank seiner Vorbereitungsarbeit in Tore
umgewandelt werden konnte. Zudem fehlte auch Rudin (Absitzen der
Kartensammlung) welcher immer wieder als sicherer Wert für den
Abschluss vorne gilt. Und nicht zu vergessen Habermacher, welcher
immer wieder das fast unmögliche möglich machte und den Karren für die
Verteidigung aus dem Dreck ziehen konnte.
Nun gut, Kopf hoch Leute!
Schliesslich verbleiben noch drei Meisterschaftsrunden welche alle
darauf warten gewonnen zu werden. Dies wird zwar nicht einfach, ist
aber mit der Einstellung und Leistung der vergangenen vier Spiele und
der heutigen 1. Halbzeit durchaus machbar. Schon nächsten Sonntag um
10.30 wird die 2. Mannschaft auf den FC Oberdorf treffen. Ein idealer
Gegner um den Absprung für den nächsten Höhenflug zu wagen.
Bericht des FC
Zeiningen
In aller
Herrgottsfrühe traf sich die 2. Mannschaft des FC Zeiningen um ans
Auswärtsspiel in Diegten zu reisen. Da einige Orientierungspunkte wie
der Vulkan törichterweise entfernt wurden, drehten einige der Spieler
ein paar Runden um den Plastikfussballplatz zu erreichen.
In den ersten
Minuten tasteten sich die Mannschaften etwas ab, nach dem in der 8.
Minute ein reguläres Tor des FCZ2 wegen Offside nicht anerkannt wurde
konnte der FC Diegten-Eptingen nach 10. Minuten mit 1:0 in Führung
gehen. Eine Reaktion des FC Zeiningen blieb zu nächst aus, so kam es
zu zwei heiklen Szenen in welchen Sven Brogli nur ganz knapp den
Spielstand halten konnte, in beiden Situationen prallte er mit dem
heran eilenden Stürmer des Gegners zusammen und musste in der 25.
Minute mit einer schweren Gehirnerschütterung aus der Partie
ausscheiden. Den Part als Torhüter übernahm nun Andreas Schlienger,
die Emotionen waren spürbar geweckt und es ging ein Ruck durch die
Mannschaft. Es war Fabian Stöckli welcher sich mit grossem
Einsatzwillen auf der rechten Seite durchsetzten vermochte und nach
einem Doppelpass mit Stefan Hasler den Ball über die Linie schob. Nach
einem Stürmerfoul führte Andreas Schlienger den Freistoss aus, der
eigentliche Steilpass auf unsere Spitze prallte ein paar Meter vor dem
Torhüter auf und landete hinter diesem im Tor. Ein sensationelles Tor
welches wohl beide Torhüter nicht so schnell vergessen werden.
Leider konnten
die darauf folgenden Chancen nicht verwertet werden. In der
Nachspielzeit der ersten Halbzeit konnte der FCDE, nach dem der FCZ
wohl gedanklich bereits schon in der Pause weilte, den 2:2 Ausgleich
erzielen.
Unser Trainer
Fabian Kägi hatte allem Anschein in der Pause die richtigen Worte
gefunden, denn in den zweiten 45 Minuten vermochten die Zeininger dem
Spiel den Stempel auf zu drücken. Nach ein paar Minuten überliess der
FCDE das Mittelfeld nahe zu kampflos den Fricktalern. In einigen
schönen Spielzügen konnten nun Chancen erarbeitet werden. Trotzdem kam
es noch zu einer gefährlichen Aktion bei welcher Andreas Schlienger
den Stürmer hart an der Grenze zu einem Foul vom Ball trennte. Die
Mannschaft trat danach sehr souverän auf und liess sich nicht mehr in
die Suppe spucken. Der Hauptakteur der zweiten Halbzeit konnte sich
mit einem herrlichen Hattrick selber ein Denkmal setzten. Es war
Stefan Hasler, der abwechselnd von Patrick Gut und Ridvan Xhemalija
mit Bällen versorgt wurde. Nach Abpfiff waren wohl alle beteiligten
froh nicht in der Nachmittagshitze spielen zu müssen.
Eine gute
und schnelle Genesung wünschen wir Sven Brogli